Interview Viktoria Schnaderbeck (FC Bayern München / ÖFB-Team)

Wir hatte die Gelegenheit mit Viktoria Schnaderbeck über ihre persönliche Welt des Fußballs zu sprechen. Die gebürtige Grazerin erzählt in diesem kurzen Interview über ihre ersten Erfahrungen mit dem Fußball, ehemalige Lieblingsspieler, die Entwicklung des Frauenfußballs und vieles mehr. Lesenswert!

 

Viktoria, zu Beginn eine Frage, die ich immer sehr spannend finde: Was sind deine ersten Erinnerungen an den Fußball?

Meine ersten Erinnerungen mit dem Fußball teile ich gemeinsam mit meinen Freunden, die mich mit ins Training genommen haben.

 

Wo hast du als Kind selbst immer Fußball gespielt?

Es gab zwei Orte an denen wir tagtäglich gespielt haben – einmal unsere „Fußballwiese“ im eigenen Garten mit selbst gemachten Fußballtoren meines Vaters und zum Anderen der Fußballplatz gegenüber unseres Hauses.

 

Von wem war dein erstes Trikot?

Gute Frage – ich glaube mein erstes Trikot war von SK Sturm Graz, das mir allerdings noch deutlich zu groß war (lacht).

 

Welches Spiel war dein erstes Spiel im Stadion?

Das war auch eines vom SK Sturm Graz.

 

Viktoria Schnaderbeck ÖFB Team
Viktoria Schnaderbeck (11) im ÖFB-Team | Bild: Ailura, CC-BY-SA 3.0-AT

Wer waren damals deine Vorbilder?

Damals gehörten Zinedine Zidane und Luis Figo zu meinen Lieblingsspielern.

 

Was war für dich persönlich dein größter Moment?

Sportlich gesehen war es wahrscheinlich der Sieg im Pokalfinale 2012. Wobei auch das Herzschlagfinale mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im letzten Jahr extrem emotional war.

 

Was ist für dich, deine Welt des Fußballs?

Eine Welt der Emotionen und der Leidenschaft.

 

 

Wie siehst du die Entwicklung des Frauenfußballs? Allgemein bzw. in Deutschland oder Österreich?

Ich denke der Frauenfußball hat sich gerade in den letzten 5 Jahren enorm entwickelt. Vor allem durch die letzten Europa- und Weltmeisterschaften gab es immer wieder einen Schub. Ich denke dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

In Deutschland ist der Frauenfußball definitiv etablierter als in Österreich – sowohl in der Gesellschaft als auch in den Medien.

 

Was hättest du im Nachhinein anders gemacht? Gibt es etwas, was du bereust?

Es gibt generell sehr wenig Dinge, die ich in meinem Leben bereue. Und ich würde auch meinen sportlichen Weg bis hierher genauso noch einmal gehen.

 

Wäre ich nicht Fußballerin geworden,...

…würde ich näher bei meiner Familie wohnen.

 

Wir bedanken uns bei Viktoria Schnaderbeck für die persönlichen Einblicke in ihr Leben und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute beim FC Bayern München, dem ÖFB-Team und natürlich auch privat!