Fußballreise Barcelona - Tag 3 | 21.731 Schritte

Nach dem anstrengenden zweiten Tag in Barcelona, inklusive knapp 16 KM Fußmarsch, hieß es am dritten Tag lange zu schlafen, ehe es zu einem gemütlichen Frühstück ging. Der heutige Tag sollte voll unter dem Motto "Sightseeing" stehen, weshalb wir uns entschieden eine eher gemütliche Variante wie man die Stadt erkundet, zu wählen.

 

Der letzte Tag unserer Fußballreise nach Barcelona

Zu Fuß spazierten wir an einem schönen, aber relativ frischen Tag, in Richtung Placa de Catalunya, wo wir einen Hop-on/Hop-off Bus nutzten, um die restlichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auf dem Weg kamen wir auch an einer Demonstration vorbei, der dritten Demo in drei Tagen.

Zugegebenermaßen bin ich nicht der größte Freund davon mit einem Bus die Stadt zu erkunden, aber nach den ersten beiden Tagen waren wir einfach unfassbar müde und hatten noch so viele Sehenswürdigkeiten, die wir unbedingt sehen wollten. Barcelona in drei Tagen? Unmöglich. Die Stadt bietet so viel zu sehen, einfach unfassbar.

 

 

Das Busunternehmen führt eine West- und eine Ostroute, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt abfährt. Für uns ging es zuerst durch die gotische Altstadt, bis zum Strand, wo wir ja bereits zu Fuß unterwegs waren. Im Vorbeifahren erblickten wir einen Markt, direkt am Hafen, zu dem wir später auf jeden Fall zurückkehren wollten.

 

Danach ging es für uns in den Osten der Stadt, wo wir das Olympische Dorf sowie einige sehenswürdige Bürogebäude wie den Torre Agbar bestaunen durften. Unser erstes Ziel war jedoch das wohl berühmteste Wahrzeichen Barcelonas. Nein, nicht Lionel Messi. Die Rede ist natürlich von der Sagrada Familia.

 

 

 

Sagrada Familia

Die Sagrada Familia ist ein unfassbar schönes Bauwerk. Der bis jetzt unvollendete Bau, das Lebenswerk des spanischen Architekts Antoni Gaudi, verbindet, bedingt durch die lange Bauzeit, verschiedenste Baustile und ist eine unfassbar schöne und einzigartige Basilika, die jedoch Umgeben von Wohnblöcken, Straßenund einem kleinen Park etwas untergeht. Gebaut wurde sie relativ weit außerhalb des Stadtzentrums, was an den damals hohen Grundstückspreisen lag.

 

Park Güell & Markt

Nach einer kurzen und wirklich nicht erwähnenswerten Stärkung in Form eines Capuccino mit einem Croissant, ging es mit dem Bus weiter zu Gaudi's nächstem Meisterwerk, dem Park Güell. Aus Zeitgründen spazierten wir dort nur etwas umher und sammelten einige Eindrücke, fuhren dann aber weiter. Durch die Größe des Parks war es leider nicht anders möglich.

 

Den Rest der Tour haben wir bereits besucht, weshalb wir dann einfach wieder bis zum Strand durchfuhren, um den Markt zu besuchen, einer der Highlights der Reise.

 

Märkte sind toll, wenn es dort wirklich interessante und regionale Produkte, abseits der Standard-Touristenware, zu kaufen gibt. Das war dort glücklicherweise der Fall. Regionale Spezialitäten und viel gutes Essen sorgten für zwei glücklich Reisende. Ausklingen liesen wir den Abend am Strand, bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang und vielen und freundlichen Menschen.

 

Barcelona bei Nacht

Da uns schön langsam aber sicher der Hunger plagte und wir beide erhaltenen Restauranttipps leider nicht wahrnehmen konnten, da die Lokale geschlossen waren, machten wir uns auf die Suche nach einem nett aussehenden Lokal. Über die gotische Altstadt, die bei Nacht noch viel beeindruckender war, gingen wir über den Rambla in Richtung Hotel, in der Gewissheit, dass wir doch bestimmt genug gute Lokale finden würden.

 

 

Wir wollten dabei aber bewusst nicht irgendwo direkt am Rambla essen sondern suchten in kleinen Seitengassen nach versteckten Lokalen, um vielleicht etwas besonderes zu entdecken. Leider war das an einem Sonntagabend in Barcelona alles andere als einfach, weshalb wir dann schon relativ lange suchten und sogar bereits Seiten wie Tripadvisor & Co zur Hilfe nahmen.

 

Zum Glück entdeckten wir ganz in der Nähe des Hotels einen absoluten Geheimtipp. Der Mexikaner "Quetzal" in der Carrer de Viladomat war eine absolute Überraschung. Geniale Einrichtung, mexikanisches Wrestling auf einem Fernseher und ein sehr freundlicher MExikaner mit langen Dreadlocks bediente uns. Grandiose und wirklich günstige Burritos mit einer Sangria später gingen wir dann glücklich und zufrieden, aber sehr müde zurück ins Hotel, da wir ja am nächsten Morgen bereits früh zurückreisen sollten.

 


Fazit zur Barcelona-Reise

Was soll man zu dieser unfassbaren Stadt schon sagen? Einfach gigantisch. Diese vielen Eindrücke müssen wir erstmal verarbeiten. Eine großartige Kultur mit unfassbar schönen Bauten, tollem Essen, netten und offenen Leuten und dazu noch ein unfassbares Stadion mit dem großen FC Barcelona. Ein Fußball- & Städtetrip könnte nicht besser sein und ist eine absolute Empfehlung für Jedermann. Wir kommen definitiv wieder.

 

Vielen Dank an Christian Pramberger von RES-Touristik für die Unterstützung und Organisation der Reise.


Das Video zur Fußballreise nach Barcelona