Fußballreise Barcelona - Tag 1 | 18.564 Schritte

Freitag, 0:45 Uhr. Der Wecker läutet. Eine denkbar unangenehme Zeit, seinen Tag zu beginnen, möchte man zumindest denken. Wenn es aber zum Flughafen und damit zu einer Fußballreise nach Barcelona geht, dann steht man irgendwie gleich deutlich einfacher auf.

 

Noch kurz die restlichen Sachen gepackt und ab geht es für uns mit dem Flixbus von Graz nach Wien-Schwechat. Die Vorfreude ist enorm, erwarten uns immerhin fast drei volle Tage in Barcelona, inklusive der Partie des FC Barcelona gegen Sevilla. Unser Partner RES-Touristik (www.fussballreisen.at) hat uns für diesen Bericht ein Package aus Flug, Hotel und Spieltickets großzügigerweise zur Verfügung gestellt, wofür wir sehr dankbar sind, da derartige Fußballreisen auf Dauer doch recht teuer werden und wir aber ständig nach neuen Destinationen für unsere Reiseberichte- und Videos suchen.

 

Nach einer kurzen Stärkung in Form von zwei kleinen Schinken-Käse-Toasts wartet bereits der Check-In bei Air China auf uns. Die Maschine fliegt von Bejing über Wien nach Barcelona und retour, dementsprechend waren viele Asiaten unter den Passagieren.

 

Fußballreise Barcelona

 

Über die Fluglinie kann man grundsätzlich nur Positives sagen da wir, im Gegenzug zu vielen europäischen Billigfluglinien, etwas mehr Komfort genießen durften. Eine kleine Decke, ein Polster, gemütlichere Sitze, ein kleiner Bildschirm mit internationalem Programm und eine Mahlzeit sind für viele Fluglinien mittlerweile zum Fremdwort geworden.

 

Ankunft in Barcelona

Nach einem sehr angenehmen Flug kamen wir am Airport Barcelona an und nahmen den Aerobus in die Stadt. Eine sehr bequeme Art in die Stadt zu fahren und für knapp 6 Euro pro Person absolut günstig. Wir haben uns für den Bus entschieden, weil die Bushaltestelle nur knapp 500 Meter von unserem Hotel entfernt war, also ein wirklich angenehmer Transfer.

 

Das 3*-Hotel "Leonardo Grand Via" machte von außen gleich einen sehr netten Eindruck, auch die Zimmer waren sauber und alles was man braucht vorhanden. Nach einer kurzen Ruhepause ging es für uns zu einer Lokalempfehlung unserer Bekannten, einer kleinen Bar (Pincho J) in einer Gegend, die perfekt auf dem Weg zu unserer ersten Destination lag. Gestärkt durch ein paar Pinchos, also kleine Häppchen verschiedenster Arten, ging es für uns weiter auf die erste, kleine Sightseeing-Tour.

 

Montjuíc - der Hausberg Barcelonas

Zu Fuß ging es für uns auf den Montjuíc, auf dem sich das Castell de Montjuíc - eine atemberaubende Festung, befindet. Zugegeben, wir haben die Distanz und den Aufstieg etwas unterschätzt und brauchten von der kleinen Bar knapp eine Stunde bis auf die Festung, von der aus wir eine grandiose Aussicht bei bestem Wetter genießen konnten.

 

Palau Nacional & Plaza de Espana

Zu Fuß ging es für uns dann auch wieder weiter. Über den Palau Nacional, der ein Museum beheimatet, ging es über Stiegen und Rolltreppen (ja richtig gelesen!) zum Plaza de Espana. Auf diesem Platz befindet sich unter anderem der große Brunnen Font Màgica, der eine sehenswerte Show mit Licht und Musik bieten soll. Da diese Show laut einer Website Freitags immer um 19:00, 19:30 und 20:00 Uhr stattfinden, hatten wir noch genug Zeit und sahen uns ein beeindruckendes Gebäude näher an. Dieses Gebäude entpuppte sich als ehemalige Stierkampfarena, die zum Einkaufszentrum "Las Arenas" umgebaut wurde. Am Dach dieses Gebäudes bekommt man einen wunderbaren 360 Grad-Ausblick und kann auch auf dieser Aussichtsplattform köstlich essen. Wir entschieden uns für die Tappas-Bar "la Lola" - eine wirklich gute Entscheidung. Das Lokal selbst kann man wirklich empfehlen und die Aussicht nach dem Essen rundete den Abend perfekt ab.

 

La Lola Barcelona Las Arenas

 

Da es bereits 19 Uhr war, versuchten wir von der Aussichtsplattform aus einen Sicht auf die Wasserspiele des Brunnens zu erhalten - leider vergeblich. Der Brunnen war dunkel, keine Spur von Spektakel. Wir entschlossen uns dennoch "Las Arenas" zu verlassen und spazierten über den großen Plaza de Espana zu den Brunnen. Beim großen Kreisverkehr angekommen, erblickten wir viel Blaulicht und Polizei. Eine Demo, bei der aktuellen politischen Lage kein Wunder, stand an. Logische Schlussfolgerung: vielleicht gibt es deswegen keine Wasserspiele? Wir warteten am Brunnen bis 19:30, ehe erneut nichts passierte. Etwas enttäuscht spazierten wir schön langsam in Richtung Hotel um etwas früher schlafen zu gehen, da der nächste Tag bestimmt anstrengend werden würde. Wir sollten Recht behalten. 


Das Video zur Fußballreise nach Barcelona: